Alexander: Von klein auf von großen Lkw fasziniert

Alexander aus Lehrte hat die Faszination für das LKW-Fahren von seinem Vater geerbt und damit sozusagen in die Wiege gelegt bekommen. Ob Lkw oder seine eigenen Autos: Heute schlägt sein Herz für alles, was eine Maschine hat. Eine Familie hat er bei pfenning logistics schon gefunden. Jetzt geht es bei ihm privat mit der Familiengründung weiter. Alles Gute für die Zukunft und herzlichen Glückwunsch noch einmal zur Verlobung, Alexander!

 

Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?

In der Frühschicht beginnt mein Arbeitstag meistens zwischen zwei und vier Uhr morgens, in seltenen Fällen auch mal um fünf oder sechs Uhr. Zuerst mache ich meine Abfahrtskontrolle und schaue, dass an meinem LKW alles in Ordnung ist. Danach hole ich meine Papiere ab und erfahre dann, welche Touren bzw. Kunden und Märkte ich heute anfahren werde. Danach lade ich meinen LKW mit der elektrischen Ameise. Wir sind zum Glück eine der wenigen Firmen, die eine elektrische Ameise und keinen herkömmlichen Hubwagen zur Beladung haben.

 

 

Warum bist du LKW-Fahrer geworden?

Mein Vater fährt seit 27 Jahren selber Lkw. Als ich klein war, durfte ich öfters mitfahren. Ich bin also quasi damit groß geworden. Und ich wusste sofort: das willst du später auch mal machen. Große Autos haben mich schon immer fasziniert. Umso kleiner man ist, umso größer kommt einem so ein Lkw ja auch vor.

 

Wie bist du gestartet?

Ich bin gelernter Glas- und Gebäudereiniger. Mein Führerschein wurde mir vom Arbeitsamt bezahlt, anders hätte ich gar nicht die Möglichkeit gehabt, Lkw-Fahrer zu werden. In meiner ursprünglichen Branche hatte ich leider kein Glück mit einem guten und fair bezahlten Job. Als mir das Arbeitsamt grünes Licht für den Führerschein gegeben hatte, habe ich keine Sekunde gezögert: schon eine Woche später saß ich in der Fahrschule. Das ist jetzt zwei Jahre her.

Und wie ging es dann weiter?

Nach meinem Führerschein bin ich zunächst für andere Speditionen gefahren. Das hat mir aber nicht wirklich gefallen weil, man dort nur einer von vielen Fahrern war. Man hatte irgendeine Nummer und es war sehr unpersönlich. Hier bei pfenning ist das ganz anders. Wir sind wie eine kleine Familie. Man kennt sich untereinander. Wir werden alle mit Namen angesprochen, das finde ich echt super.

 

Was bist du dann gefahren?

Zuerst bin ich Abrollcontainer gefahren. Das hat mir allerdings von den Arbeitszeiten nicht wirklich zugesagt. 12 bis 13 Stunden Arbeit am Tag unterwegs zu sein, da bleibt kaum Zeit für Familie und Privates. Für ein anderes Unternehmen bin ich dann Silo gefahren. Das hat Spaß gemacht, war aber leider das gleiche Spiel mit den Arbeitszeiten. Hier bei pfenning ist das mit den Arbeitszeiten sehr gut. Man hat zwar auch mal einen längeren Tag, dafür gibt es dann aber auch wieder kürzere Tage. Klar, alles Gute ist nie beisammen. Aber hier überwiegt eindeutig das Gute.

 

Was magst Du an deinem Job?

Ich habe gerne mit Kunden zu tun, allerdings könnte ich nicht den ganzen Tag im Lager arbeiten. Dort besteht immer die Gefahr, dass man sich mit einem Kollegen vielleicht mal nicht so gut versteht. Als LKW-Fahrer besteht diese Gefahr nicht.
Ich bin gerne unterwegs und sitze ungerne den ganzen Tag im Büro oder im Lager. Draußen kann ich viel von der Welt sehen – das ist ein sehr schöner Nebeneffekt beim Lkw-Fahren.

 

Was gefällt dir an pfenning logistics?

Unser Chef zum Beispiel. Wir sind hier wie gesagt keine Nummer, kennen und verstehen uns alle gut und sind auch alle per Du. Hier herrscht ein ganz anderes Klima. Man wird nicht nur angerufen, wenn es ein Problem gibt, sondern auch einfach mal gefragt, ob alles funktioniert und nach Plan läuft.

Unser Chef zum Beispiel. Wir sind hier wie gesagt keine Nummer, kennen und verstehen uns alle gut und sind auch alle per Du. Hier herrscht ein ganz anderes Klima. Man wird nicht nur angerufen, wenn es ein Problem gibt, sondern auch einfach mal gefragt, ob alles funktioniert und nach Plan läuft.

Ich habe hier schon viele schöne Momente erlebt, in denen mir bewusst geworden ist, dass ich den richtigen Job gefunden habe. Ich habe so gut wie jeden Tag gute Laune. Es bleibt immer Zeit für einen Kaffee oder ein gutes Gespräch.

 

Was macht dich privat aus?

Seit wenigen Tagen habe ich eine Verlobte. In Italien habe ich ihr einen Antrag gemacht. Ansonsten fahre ich gerne Auto und schraube auch gerne. Doch jetzt steht das erstmal hinten an. Wir wollen heiraten und eine Familie gründen. Also: Auto zur Seite, Frau und Kind nach vorne. Ich bin ein absoluter Familienmensch, auch zu meinen Eltern habe ich ein super Verhältnis.

 

Worauf bist du besonders stolz?

Auf meine Verlobte bin ich sehr stolz! Sie steht immer hinter mir, auch wenn ich mal einen schlechten Tag habe. Sie schafft es immer, dass ich am Abend wieder gute Laune habe und am nächsten Morgen strahlend zur Arbeit gehe. Letztens hat sie für mich einen Casino-Abend organisiert. Ich durfte nicht nach Hause und sie hat das ganze Wohnzimmer in Casino-Optik geschmückt, einen Pokertisch aufgebaut und meine Kumpels eingeladen. Das hat richtig Spaß gemacht!

 

Vielen Dank für das nette Gespräch, Alexander, und alles Gute für die Zukunft!